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Küchen-Ratgeber

Bei Altbauten trägt der Auftraggeber für den Verlauf von Installations- oder Elektroleitungen die Verantwortung. Da die Vorgegebenen baulichen Fakten entscheidend für die Montagebedingungen sind.

Qualitäts- und Preisunterschiede sind bei Küchenarbeitsplatten enorm, so dass Sie sich auf Ihre speziellen Bedürfnisse hin beraten lassen sollten. Ob Holz, Granit, Kunststoff, usw., hier sind die Hersteller- Gebrauchsanweisungen unbedingt zu beachten. Besonderes Augenmerk gilt den Stoßkanten und Fugen. An allen Arbeitsplattenverbindungen, im Bereich der Kochmulden, Spülenausschnitte oder am Wandabschlussprofil ist Staunässe unbedingt zu vermeiden, bitte regelmäßig trocken wischen, sonst kann es zu Folgeschäden, z. B. Aufquellen, kommen.

Das Messen und die Ermittlung des Bedarfes gehört hier zu den wichtigsten Aufgaben. Beachten Sie bei einem Küchenkauf, dass je nach Körpergröße eine individuelle Arbeitshöhe nötig ist. Decken, Wände und Böden sind meistens nicht gerade und deshalb muss mit Unebenheiten beim Montieren, Aufstellen und Ausrichten gerechnet werden. Die Wandbeschaffenheit ist für das Aufhängen von Hängeschränken von großer Bedeutung. Hängeschränke können leicht einige hundert Kilo wiegen und somit ein Sicherheitsrisiko darstellen. Im Zweifelsfall kann der Bauherr oder Vermieter Auskunft geben.

Lassen sie die Tür des Backofens nicht unnötig lange offen stehen, sondern verschließen Sie diese sofort wieder. Des Weiteren sollte nicht bei offener Backofentür gegrillt werden. Der Backoffen sollte nicht bei geöffneter Tür, sondern stets im geschlossenen Zustand auskühlen.

Küchenmöbel sollten allgemein im Wohnbereich und nicht im Außenbereich verwendet werden.

Die Herstellerangaben zu der Belastbarkeit und Beladung von Hängeelementen, Regalen, Einlegeböden, Schubkästen oder Wandborden ist unbedingt zu beachten. Der Hinweis auf die maximale Belastung von 15 kg bedeutet, dass die Beladung von 15 kg nicht überschritten und auch keine weiteren Anbringungen an dem Möbelstück vorgenommen werden darf.

Es kann durch den Kontakt mit unterschiedlichen Materialien und der Möbeloberfläche zu chemischen Reaktionen und Verfärbungen kommen. Lackierte Oberflächen sind recht widerstandfähig und bieten einen kurzfristigen Schutz vor Wasserflecken, jedoch können chemische Reaktionen durch vereinzelte synthetische Unterleger oder Tischdecken die Oberfläche beschädigen. Die Herstellerangaben sind hierbei zu beachten.

In der Küche besteht eine Notwendigkeit zu heizen. Da Schäden an der Küche durch zu feuchte Luft und Kondenswasserbildung aufgrund zu niedriger Temperaturen führen können. Nach dem Kochen muss je nach Bedarf, der Dunstabzug weiter laufen. Gegebenenfalls sollte bei Bedarf eine Stoßlüftung wegen der Kochgerüche erfolgen. Die Küche muss in den Bereichen der Kochmulde, Dunstabzugshaube, dem Spülbecken und dem Wandabschlussbereich trocken sein. Des Weiteren muss in regelmäßigen Abständen die Filter gereinigt und erneuert werden. Bei auf Abluft eingestellter Dunstabzugshaube ist bei Neuinstallation darauf zu achten, ob bauseits eine Zwangsbelüftung vorgeschrieben ist. Informationen hierzu gibt es bei Ihrem Bezirksschornsteinfeger, der Ihnen eine Abnahme erteilen kann. Dieses gilt insbesondere, wenn in Ihrer Wohnung offene Feuerstellen vorhanden sind.

Das Durchbiegen von Regalen, Schubkästen, Tischplatten, Einlegeplatten oder Einlegeböden ist je nach Material und Größe in der gewissen Prüfnorm zulässig. Beachten Sie die Belastungsgrenzen des Herstellers.

Bei Elektronischen Geräten und Teilen ist die Gebrauchsanleitung des Herstellers zu beachten. Es dürfen nur die vom Hersteller empfohlenen Ersatzlampen oder Geräte eingesetzt werden. Geräte die zugestellt werden unterliegen der Gefahr eines Wärme- und Hitzestaus, die zu Trafobeschädigungen und weiteren Folgeschäden führen. Kaffeemaschinen, Wasserkocher und Toaster sowie ähnliche Elektrogeräte bitte nicht direkt unter den Hängeschränken benutzen.

Bei Problemen Ihrer Elektrogeräte, wenden Sie sich bitte direkt an den Kundendienst.

 

 

Je nach Oberfläche, Farbe und Natürlichkeit der Materialien, verhalten und reagieren Produkte anders. So ist mit Hochglanz, Furnier oder Massivholz als Küchenoberfläche anders umzugehen. Dieses gilt auch für die unterschiedlichen Materialien der Arbeitsplatten. Die Informationen des Herstellers sind hier besonders wichtig.

Es kann zu Gefahren führen, wenn Ersatz und Verschleißteile von Drittherstellern verwendet werden. Es sollten nur vom Hersteller freigegebene oder Originalteile verwendet werden.

Abweichungen von Farb-, Struktur-, oder Ausstellungsmustern können nicht vermieden werden, da sie nur annährend und nicht zu 100% erreichbar sind. Dieses gilt vor allem für natürliche Materialien.

Freistehende Koch- oder Arbeitsinseln sind bei Einsatz von Unterschränken mit Auszügen gegen das Kippen, am Boden zu sichern.

Technische Kompromissteile zwischen festen und beweglichen Materialteilen oder auch Funktionsteile genannt, benötigen immer einen gewissen Spielraum. Eine sorgfältige Handhabung ist sehr wichtig, damit diese Technik dauerhaft funktioniert. Beschläge können z.B. durch einseitige Handhabung überbeansprucht werden. Eine regelmäßige Wartung und Pflege ist je nach Oberfläche wichtig. Dieses gilt für alle beweglichen Teile, Schiebetüren, Schubkastenführungen, Scharniere, Beschläge usw.

Bei Massivholzmöbeln ist im Zusammenhang mit Fußbodenheizung besondere Vorsicht geboten. Schränke und Kommoden die flächig aufgestellt sind, drohen stärker auszutrocknen wobei es zu Schwund, Verzug oder Rissbildung des Holzes kommt.

Damit der Innenraum des Gerätes ausreichend abkühlt und kein Wasserdampf austritt und Schäden verursachen kann, sollte der Geschirrspüler nach Ablauf des Spülprogramms nicht sofort geöffnet werden (Bitte ca. 30 Minuten warten). Es sollte eine regelmäßige Überprüfung der Salzeinlage vorgenommen werden.

Granit wird gekennzeichnet durch eine hohe Witterungsbeständigkeit und Abnutzungshärte. Strukturunterschiede in der Oberfläche, wie natürliche Einschlüsse und kleine Vertiefungen sind naturbedingt und warentypisch. Küchenarbeitsplatten aus Granit sollten bei der Herstellung vorbehandelt bzw. imprägniert werden, damit Verunreinigungen wie Öl und Speisereste einfacher zu entfernen sind. Dieser Schutz ist leider zeitlich begrenzt, da die Wirkung der Imprägnierung nachlässt, so dass mindestens einmal jährlich eine Auffrischung nötig ist. Trotz allem sind Gebrauchsspuren, wie z.B. Flecken von aggressiven Substanzen oder das Nachlassen des Glanzgrades, nicht komplett zu vermeiden.

Extreme Temperaturschwankungen sollten Natursteinplatten nicht ausgesetzt werden, z.B. in dem Bereich auf der Natursteinplatte wo vorkurzem etwas Tiefgefrorenes gelegen hat, nicht sofort das heiße Kochgeschirr hinstellen. In diesem Fall können auch hochwertige Natursteinplatten platzen.

 

Mit Hochglanz wird Wertigkeit verbunden und bei richtiger Handhabung sind Hochglanz Fronten viel unempfindlicher als angenommen. Die Schutzfolie, die bei der Lieferung noch vorhanden ist, wird von dem Monteur entfernt. Erst wenn die Schutzfolie herunter ist, kann die Oberfläche endgültig aushärten, so dass danach zwischen 24-48 Stunden die Front nicht geputzt werden darf.

Es sollte immer ein unbenutztes und völlig sauberes Reinigungstuch verwendet werden. Verwenden Sie dabei nicht für die Innen- und Frontseite das gleiche Tuch. Selbst kleinste Schmutzpartikel können auf der Hochglanz Front spuren hinterlassen. Nur das vom Hersteller empfohlene Reinigungsmittel verwenden. Sämtliche Fronten und Lackteile sowie glänzende Kunststofffronten und Teile dürfen auf keinen Fall mit Glasreiniger gereinigt werden. Es kann hier zu Oberflächenbeschädigungen kommen.

 

Bei einem autarken Induktionskochfeld sollte auf den Einsatz eines Schubkastenauszuges unterhalb des Kochfeldes verzichtet werden, da es sonst aus thermischen Gründen zu Beeinträchtigung des Kochfelds kommen kann und der Inhalt des Schubkastens sich erhitzt.

Die heutige Küche ist hohen Temperaturen, Wasserdampf und Feuchtigkeit ausgesetzt. Außerdem verursachen Lebensmittel starke flecken, auch wenn viele Materialien eine hohe Beständigkeit gegen die meisten Beanspruchung haben. Aus diesem Grund sollten Verunreinigungen sofort beseitigt werden. Der Küchenraum muss ausreichend beheizt und Be- und Entlüftet werden, damit sich die warmen Dämpfe nicht an den kalten Möbeloberflächen oder Wänden niederschlagen. Da die Möbelteile im Normalfall aus Holzwerkstoffen bestehen, reagieren sie sensibel auf Feuchtigkeit. Somit sollte grundsätzlich der Dunstabzug auf der richtigen Leistungsstufe den individuellen Kochgewohnheiten angepasst werden. Des Weiteren sollte nach dem Kochen der Dampfbeschlag trockengerieben werden. Es sollten keine Lösungsmittel, Scheuerpulver, Topfkratzer usw., benutzt werden. Geeigneter sind saubere, weiche, nichtfusselnde Tücher oder Fensterleder.

Mit Lichtechtheit, ist die Resistenz von einem Material gegenüber der Einwirkung von Licht gemeint. Sonnenlicht bspw. verändert Oberflächen, im speziellen Holzoberflächen oder andere Naturmaterialien. Dadurch können bspw. Hölzer ausbleichen, vergilben oder nachdunkeln. Daher sollten die Küchenmöbel vor extremer Lichteinwirkung geschützt werden. Vor allem Küchenmöbel in hellem Südzimmer mit viel Glas sollten mit Vorhängen geschützt werden, da sonst die Oberfläche schon nach wenigen Wochen an den beschienenen Stellen dunkler oder heller werden kann.

Da Holz ein natürlicher Werkstoff ist der ständig Feuchtigkeit auf- und abnimmt, sollten die Küchenmöbel keiner großen Feuchtigkeitsschwankung ausgesetzt werden. Die einzelnen Möbelteile fangen wieder an zu arbeiten, sich zu verziehen, offene Leimfugen oder Risse zu zeigen. Bei der Verbindung von Massivholz und Fußbodenheizung sollte ein besonderer Bodenschutz erfolgen.

Nicht alle Mikrofasertücher die für Chrom, Edelstahl, Metall, Spiegel und Glas angeboten werden, sind auch gut für Küchenfronten und -arbeitsplatten. Somit besser auf Mikrofasertücher verzichten und weiche und saubere Tücher mit dem richtigen Reinigungsmittel verwenden.

Für unterschiedliche Materialien, Oberflächen und Elektrogeräte ergeben sich auch unterschiedliche Reinigungs- und Pflegehinweise. Deshalb sollten immer zuerst die Herstellerhinweise beachtet werden.

Allgemein sollten Verunreinigungen sofort beseitigt werden, weil je länger ein Fleck auf den Materialien verweilt, desto schwieriger ist es den Fleck zu entfernen.

Fetthaltige Flecken können mit einem feuchten, lauwarmen, sauberen, waschbaren Tuch und etwas verdünnter Naturseife oder Feinwaschmittel entfernt werden. Des Weiteren sollte auf die Verwendung von schleifenden oder scheuernden Reinigern, sowie scharfen Flüssigreinigern bzw. Reiniger auf Nitrobasis verzichtet werden. Mikrofasertücher nur bei Angaben des Herstellers verwenden.

 

Nach der erfolgreichen Einstellung und Ausrichtung der Scharniere durch das Montageteam, kann es zu leichten Veränderungen und Verschiebungen von Fronten, Auszügen oder Schubladen durch das Einräumen der Möbelteile kommen. Dieses sollte durch nachjustieren beglichen werden, damit es nicht zu dauerhaften Materialschäden kommt.

 

Es sollte geprüft werden, ob sich durch die Belastung Veränderungen ergeben haben, wenn ja, sollte fachmännisch nachjustiert werden. Die Hänge- und Gleitschienen sollten einmal jährlich mit einem trocknen Tuch gereinigt werden.

Die Rollschubführungen in Ihrer Küche sind erkennbar an zylindrischen Rollen und sollten einmal jährlich mit einem Staubpinsel gesäubert werden. Die Rollen dürfen auf keinen Fall geschmiert werden.

Bei Kugelführungen, die an den Rollkugeln erkennbar sind, ist eine besondere Pflege nicht erforderlich. Lässt sich nach einiger Zeit ein Schubkasten nicht mehr ganz herausziehen oder einschieben, dann sollte mit kontrollierter Kraft der Schubkasten einige male bis zum maximalen Öffnungsanschlag herausgezogen werden.

 

Die grundlegenden Sicherheitshinweise sind den Herstellerangaben zu entnehmen. Viele Unfälle im Haushalt entstehen leider durch die unsachgemäße Nutzung.

Hierbei sollte der gesunde Menschenverstand und die Aufsichtspflicht für Kinder und Haustiere helfen Unfälle zu vermeiden.

 

Die absolute Farb- und Strukturgleichheit bei Sonderanfertigungen ist fertigungstechnisch bei industrieller Fertigung nicht möglich.

Spülen sind in den Materialien Edelstahl, Keramik, und Mineralstoff erhältlich. Dabei haben die beiden letztgenannten den Vorteil, dass sie aus einem Stück sind und keine Fugen bzw. Schweißnähte zu erkennen sind. Dafür sind Spülen aus Edelstahl hitzebeständiger, deshalb sollte vorsichtig mit heißen Gegenständen umgegangen werden. Bei Edelstahlspülen kann es warentypisch nach kurzer Nutzung zu der typischen Patina mit leichten Schlieren im Spülbecken kommen. Der Wasser Zu- und Ablauf sollte in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.

Küchen sollten immer gerade und ausgerichtet aufgestellt werden. Kleine Höhenunterschiede durch Unebenheiten oder schiefe Böden, können nach Wochen oder Monaten Folgeschäden am Untergestellt verursachen.

Sollte es zu Bewegungsgeräuschen kommen, behandeln Sie die Drehpunkte und Gelenke mit harzfreiem Nähmaschinenöl. Metallabrieb ist mit einem in leichter Seifenlauge getränktem Tuch zu reinigen.

Es sollte sowohl bei der Selbstmontage als auch bei der Lieferung und Montage unbedingt die Montageanleitung vom Hersteller sowie die vorgeschriebenen Werkzeuge und Beschläge verwendet werden. So sollte sichergestellt werden, dass das spätere Gewicht der Möbelteile auch standhält. Können Sie oder der Vermieter die Bausubstanz nicht genau reflektieren, sollte aus Sicherheitsgründen durch die Monteure eine Probebohrung erfolgen.

Ihr Ansprechpartner »

Michael Grünberg

Michael Grünberg

Küchenfachberater
Filiale Datteln
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